Moon Knight, MARVEL, Omega the Unknown

Moon Knight No. 1
Marvel Now Welle
Marvel Comic Omega the Unknown


Moon Knight All-New Marvel Now!

I haven't been genuinely excited by a comic coming out in too long. Moon Knight No. 1 isn't great, but it promises to be a very good run. I don't expect that team to stick together for more than 12 issues, but at least we know the next year will kick ass. Throughout his career, Warren Ellis has wavered between being very good and very annoying ... but he's never dumb and never dull. The art is sketchy but acceptable. And I like the private-eye angle. Something's a-foot. Marc Spector will find out what.

No ... seriously. Having Moon Knight back is like a dream come true. Four years is a hell of a long wait for your favorite Marvel hero to resurface. He might not be the Moon Knight we want, but he's the Moon Knight we deserve. It's slobberin' time! .

The Trade Paperback Kid

Quo vadis, Marvel?

Einige Gedanken zum Status Quo von MARVEL, aufgeschrieben von einem, der seit 1974 mit dabei ist und die guten alten Zeiten live miterlebt hat, als ein Ausflug in die Negativ-Zone das höchste aller Gefühle bezüglich Paralleluniversen war, als die Welt noch in Ordnung und es undenkbar war, dass ein Superheld sterben könnte, als Konflikte zwischen Helden und Schurken noch trivial unblutig mit den Fäusten ausgetragen wurden ...

Das Marvel-Universum steckt in einer "Finalen Krise" (DC möge mir diesen Ausdruck verzeihen) und wir stehen kurz vor einem neuen Urknall, vor der Neugeburt - oder besser gesagt Wiedergeburt - eines ganz und gar veränderten Marvel-Universums. Die Ereignisse von Age of Ultron haben klar aufgezeigt, dass Marvels Superhelden im Verlauf der letzten paar Jahrzehnte sich zu viel in die Belange von Paralleluniversen und anderer Dimensionen eingemischt haben, zu viele Änderungen an den unterschiedlichsten Zeitlinien vergenommen haben, als dass es ohne spürbaren Folgen für das ganze Raumzeitgefüge hätte ablaufen können. Wie eine gigantische Welle wird die Vielzahl der Marvel-Universen von Krisen erschüttert, Risse im Raum-Zeit-Kontinuum sind die Folge. Galactus, der ewig-hungrige Weltenfresser, sieht das als willkommene Möglichkeit, vom realen Marvel-Universum ins Ultimate-Universum hinüberzuwechseln ...

Drehen wir die Zeit etwa ein Dutzend Jahre zurück, als die Briten Mark Millar und Bryan Hitch ein interessantes Konzept entwarfen und uns die Ultimates bescherten, in einem Paralleluniversum, das durchaus das unsrige Realuniversum sein könnte. Die Grundidee war genauso einfach wie bestechend: Was wäre, wenn es die Superhelden hier und jetzt wirklich gäbe? Nach diesem Motto erschufen die beiden ein Szenario mit bekannten Ikonen des Marvel-Universums, veränderten diese jedoch im Charakter, Aussehen und Privatleben so, dass alles um ein vielfaches realistischer erschien, so dass der Leser tatsächlich den Eindruck bekam, dass es funktionieren könnte! Die Kostüme wurde neu gestaltet: weg von den enganliegenden Spandex-Pyjamas mit den Unterhosen drüber, hin zu realistischen Kampfanzügen, die im Design an eine Mischung aus militärischen Outfits und ultra-moderner Sportbekleidung erinnerten.

Die Ultimates (im wesentlichen Abwandlungen von Marvels klassischen Avengers Captain America, Thor, Iron Man, Giant-Man, Wasp und Hawkeye unter der Führung von Nick Fury) waren von Anfang an ein Erfolg. Ähnlich wie Frank Millers Dark Knight 1986 der Wegbereiter für die Batman-Verfilmung von Tim Burton 1989 war, sind die Ultimates direkt für Marvels heutige Filmerfolge mitverantwortlich. Und das ganze begann mit Samuel L. Jackson.

Im Ultimate-Universum ist Nick Fury schwarz. Und er sieht aus wie der Schauspieler Samuel L. Jackson. Was zu Beginn vermutlich als Gag von Zeichner Bryan Hitch (auch Mark Millar war da bestimmt nicht ganz unschuldig) begann, entwickelte sehr bald eine folgenschwere Eigendynamik. In einer eher ruhigen Privatszene im Comic diskutieren die Ultimates, wer im Fall einer Verfilmung von welchem Schauspieler gemimt werden könnte. Und dann fällt der Satz, dass keiner geeigneter wäre Nick Fury zu spielen, als Samuel Jackson! Hier holt die Fiktion die Realität ein, und spätestens in Iron Man (die Verfilmung von 2008) die Realität die Fiktion: Samuel Jackson spielt tatsächlich den Part von Nick Fury! Das Ultimate-Universum erweist sich also in der Tat als sehr realitätsnah.

Im Lauf der Jahre folgen weitere Marvel-Filme und deren Sequels (Thor, Captain America, Hulk, Iron Man), bis alles schliesslich in der Verfilmung der Avengers (2012) gipfelt. Der Film müsste eigentlich Ultimates heissen, weil sowohl Design, Charaktere als auch das Gesamtkonzept sich weitgehend am Ultimate-Universum orientieren. Was lange als undenkbar galt, wird plötzlich Realität: Die Marvel-Filme erweisen sich als so erfolgreich und populär, dass ihre Ursprünge, die Marvel-Comics, zu Merchandise-Artikeln degradiert werden. Und es geht noch weiter: Das Design der Filme, vor allem der Kostüme, hat einen schwerwiegenden Einfluss auf das gezeichnete Medium. Ein Rollentausch findet statt, jetzt sind es die Comics, die zu Adaptionen der Filme werden. Dieser nicht mehr wegzudenkende Aspekt ist so überdeutlich, dass es für mich nur noch eine Konsequenz geben kann: Nach Age of Ultron muss Galactus das gesamte Ultimate-Universum vernichten. Da es seine Schuldigkeit getan und Marvel zu den Höhen geführt hat, in denen es heute schwebt, ist das wohl die einzige Möglichkeit. Nachdem der Weltenfresser sich im Ultimate-Universum ausgetobt hat und nichts mehr davon übrig bleibt, kann sich das normale Marvel-Universum sozusagen nach dem reinigenden kosmischen Event Infinity aus der Asche zum neuen Quasi-Ultimate-Universum ereheben, und Marvels Autoren können sich in Zukunft so richtig austoben und noch realitätsnähere Geschichten schreiben, und zwar im ganz normalen Marvel-Universum.

Und wo steht Marvel dann? Offenbar ist eine stromlinienförmige Gleichmachung im Sinne von Wiedererkennungseffekt und Einheitlichkeit der Charaktere geplant. Superhelden sollen im Film so aussehen wie in den Comics und umgekehrt, sie sollen in beiden Medien gleichförmig agieren. Ich glaube ausserdem, dass die Verwischung der Grenzen der Marvel-Universen zunehmen wird und dass tote Helden immer wieder auferstehen werden. Nichts Neues - wir wissen ja aus langjähriger Marvel-Erfahrung, dass Totgesagte länger leben. Bei Marvel gilt schliesslich immer noch das umgekehrte Prinzip der Schwergewichts-Boxweltmeister: They always come back!

Captain Collector

Omega the Unknown

Some super heroes talk so much that they end up being defined by their non-stop jabbering (one of the worst offenders is Spider-Man ... and we love him for it). Me? I've always been partial to characters who move from panel to panel without uttering a word.

Case in point: Omega (the Unknown). Cooler and more mysterious than Black Bolt, this strong, silent powerhouse (created by Steve Gerber, Mary Skrenes and Jim Mooney) brooded his way through ten bizarre issues in 1976. Due to its high weirdness factor, the series was cancelled, and Omega disappeared.

After biding his time in Comic Purgatory for almost three decades, the Powers that Be at Marvel decided to give the mute hero another chance, and a revamped Omega the Unknown hit the newsstands. Reactions were varied. Some fans were puzzled by Farel Dalrymple's oddball pencils; others found Jonathan Lethem's convoluted story vertigo-inducing.

But make no mistake: this 10-issue mini series is quite simply brilliant. It's a compelling tale of broken homes, alien robots, New York City political intrigue, slow students and fast food. In short: it's the kind of comic I've always dreamed Marvel would have the nerve to print.

And (BOOM!) here it is.

The Trade Paperback Kid

Copyright sämtlicher Abbildungen bei den jeweiligen Verlagen und Urhebern